Adressbuch-Quelle

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Thomas Krumbein-3 Thomas Krumbein-3
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Adressbuch-Quelle

Mal ne Frage an die "Wissenden" hier:

Versuche ich in LibreOffice Writer eine Adressbuch-Quelle zu
definierern, so gibt es interessanterweise keine Möglichkeit, eine schon
vorhandene Base-Datei (*.odb) zu nutzen. Verwenden wir eine externe
Datenquelle (also keine direkt auswählbare Thunderbird oder
Firefox-Variante), so erhält man die gleiche Auswahl wie beim Erstellen
einer neuen Basedatei. Im Grude nicht verkehrt, weil ja im Ergebnis eine
Basedatei erzeugt wird, die dann die Verbindungseigenschaften beinhaltet.

Aber: Eine schon bestehende Base-Datei lässt sich nicht einbinden - also
eigentlich auch keine HSQLDB?

Übersehe ich hier etwas oder geht das wirklich nicht?

Danke für eine Antwort

Thomas


--
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Christoph.22.Hohm Christoph.22.Hohm
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Re: Adressbuch-Quelle

Hallo Thomas,

ich kenne die Datenbanken in Base so:  Andere Formate müssen erst mit
Base verbunden werden. Über den Datenbank-Assistent muss im 1. Schritt
über Punkt 3 "Verbindung zu einer bestehenden Dankbank" ausgewählt
werden. Dort findet man die Option für Firefox und Thunderbird. In der
Praxis kenne ich hauptsächlich Access Formate, die in Base übertragen
werden. Thunderbird-Adressen nutze ich selten in Base, oder erstelle
eine neue Datenbank - kommt auf den Datenumfang an.

Grüß
Christoph Hohm
Chris-hoh
E-Mail: [hidden email]



Am 27.11.2017 um 16:55 schrieb Thomas Krumbein:

> Mal ne Frage an die "Wissenden" hier:
>
> Versuche ich in LibreOffice Writer eine Adressbuch-Quelle zu
> definierern, so gibt es interessanterweise keine Möglichkeit, eine
> schon vorhandene Base-Datei (*.odb) zu nutzen. Verwenden wir eine
> externe Datenquelle (also keine direkt auswählbare Thunderbird oder
> Firefox-Variante), so erhält man die gleiche Auswahl wie beim
> Erstellen einer neuen Basedatei. Im Grude nicht verkehrt, weil ja im
> Ergebnis eine Basedatei erzeugt wird, die dann die
> Verbindungseigenschaften beinhaltet.
>
> Aber: Eine schon bestehende Base-Datei lässt sich nicht einbinden -
> also eigentlich auch keine HSQLDB?
>
> Übersehe ich hier etwas oder geht das wirklich nicht?
>
> Danke für eine Antwort
>
> Thomas


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Thomas Krumbein-3 Thomas Krumbein-3
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Re: Adressbuch-Quelle

Sorry Christoph... das ist nicht die Frage gewesen. Das stimmt schon,
was Du da sagst - löst aber nicht mein Problem;)

VG Thomas


Am 27.11.2017 um 17:17 schrieb Christoph.22.Hohm:

> Hallo Thomas,
>
> ich kenne die Datenbanken in Base so:  Andere Formate müssen erst mit
> Base verbunden werden. Über den Datenbank-Assistent muss im 1. Schritt
> über Punkt 3 "Verbindung zu einer bestehenden Dankbank" ausgewählt
> werden. Dort findet man die Option für Firefox und Thunderbird. In der
> Praxis kenne ich hauptsächlich Access Formate, die in Base übertragen
> werden. Thunderbird-Adressen nutze ich selten in Base, oder erstelle
> eine neue Datenbank - kommt auf den Datenumfang an.
>
> Grüß
> Christoph Hohm
> Chris-hoh
> E-Mail: [hidden email]
>
>
>
> Am 27.11.2017 um 16:55 schrieb Thomas Krumbein:
>> Mal ne Frage an die "Wissenden" hier:
>>
>> Versuche ich in LibreOffice Writer eine Adressbuch-Quelle zu
>> definierern, so gibt es interessanterweise keine Möglichkeit, eine
>> schon vorhandene Base-Datei (*.odb) zu nutzen. Verwenden wir eine
>> externe Datenquelle (also keine direkt auswählbare Thunderbird oder
>> Firefox-Variante), so erhält man die gleiche Auswahl wie beim
>> Erstellen einer neuen Basedatei. Im Grude nicht verkehrt, weil ja im
>> Ergebnis eine Basedatei erzeugt wird, die dann die
>> Verbindungseigenschaften beinhaltet.
>>
>> Aber: Eine schon bestehende Base-Datei lässt sich nicht einbinden -
>> also eigentlich auch keine HSQLDB?
>>
>> Übersehe ich hier etwas oder geht das wirklich nicht?
>>
>> Danke für eine Antwort
>>
>> Thomas
>
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Re: Adressbuch-Quelle

In reply to this post by Thomas Krumbein-3
Hallo Thomas,

>
> Versuche ich in LibreOffice Writer eine Adressbuch-Quelle zu
> definierern, so gibt es interessanterweise keine Möglichkeit, eine schon
> vorhandene Base-Datei (*.odb) zu nutzen. Verwenden wir eine externe
> Datenquelle (also keine direkt auswählbare Thunderbird oder
> Firefox-Variante), so erhält man die gleiche Auswahl wie beim Erstellen
> einer neuen Basedatei. Im Grude nicht verkehrt, weil ja im Ergebnis eine
> Basedatei erzeugt wird, die dann die Verbindungseigenschaften beinhaltet.
>
> Aber: Eine schon bestehende Base-Datei lässt sich nicht einbinden - also
> eigentlich auch keine HSQLDB?

Genau so scheint es zu sein. ich komme mit dem Assistenten auch nicht
weiter als bis zu diesem Schluss.

Melde ich allerdings die Datenquelle vorher als Datenquelle über
Extras > Optionen > LOBase > Datenquellen
an, dann kann ich meine HSQLDB-Adressdatenquelle anmelden und
anschließend auch bei dem Assistenten auswählen.

Für mein Empfinden fehlt da einfach die Möglichkeit, das Ganze auch ohne
angemeldete Datenbank zu erledigen. Außerdem fehlt mir der Zugriff auf
Abfragen (kann ich natürlich mit Ansichten umgehen).

Gruß

Robert
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Regina Henschel Regina Henschel
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Re: Adressbuch-Quelle

In reply to this post by Thomas Krumbein-3
Hallo Thomas,

Thomas Krumbein schrieb am 27.11.2017 um 16:55:

> Mal ne Frage an die "Wissenden" hier:
>
> Versuche ich in LibreOffice Writer eine Adressbuch-Quelle zu
> definierern, so gibt es interessanterweise keine Möglichkeit, eine schon
> vorhandene Base-Datei (*.odb) zu nutzen. Verwenden wir eine externe
> Datenquelle (also keine direkt auswählbare Thunderbird oder
> Firefox-Variante), so erhält man die gleiche Auswahl wie beim Erstellen
> einer neuen Basedatei. Im Grude nicht verkehrt, weil ja im Ergebnis eine
> Basedatei erzeugt wird, die dann die Verbindungseigenschaften beinhaltet.
>
> Aber: Eine schon bestehende Base-Datei lässt sich nicht einbinden - also
> eigentlich auch keine HSQLDB?
>
> Übersehe ich hier etwas oder geht das wirklich nicht?

Der Wizard ist nur für neue Adressbücher, wo also noch keine odb-Datei
existiert. Um eine vorhandene Datenbank als Adressbuch zu benutzen, gibt
es Tools > Address Book Source [hab' gerade nur eine engl. Version].
Dort kannst du dann die Datenbank auswählen und die Feldzuordnungen setzen.

Mit freundlichem Gruß
Regina

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Thomas Krumbein-3 Thomas Krumbein-3
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Re: Adressbuch-Quelle

Hei Regina,

eben leider nicht. Klar kenne ich Extras - Adressbuch-Quelle.

nur: Da hast Du den gleichen Dialog;) - entweder die *.odb Datei ist
bereits in LO als Datenquelle registriert - dann kann man sie direkt
auswählen.

Wenn nicht, hast Du den gleichen Dialog wie beim Assistenten - und da
kannst Du eben keine odb Datei aussuchen.

Also: Senario:

Du hast eine Calc-Tabelle mit Addressdaten. Nun hast Du Dir ne *.odb
Datei erzeugt um z.B. ne Frage oder ne Bericht zu machen. Die muss nicht
in LO als Datenquelle registiert sein- wozu auch.

Nun möchtest Du die Tabelle als Adress-Datei einbinden: geht direkt -
dan hast Du später zwei *.odb Dateien. Aber die bestehende odb Datei
kannste nicht einbinden... ziemlich unlogisch.

2. Senario: Du pflegst Deine Adressen in einer HSQLDB - gibt sogar ne
praktischen Assistenten zum Tabelle Erstellen:). DB meldest Du nicht an
und überträgst sie als Datei z.B. auf ne Laptop. Alles "normale"
Aktivitäten. Nur: Dort kannst Du sie nicht als Adress-Datenbank
hinterlegen. Das erkläre mal dem "DAU" ;) ok, er könnte sie zunächst als
Datenquelle in Extras - Optionen - Datenbanken anmelden, dann kann er
sie über Extras - Adressbuch-Quelle endlich zuordnen......

Also, ich meine, hier fehlt was... das kann der WEg nicht sein;)

Viele Grüße

Thomas


Am 27.11.2017 um 19:40 schrieb Regina Henschel:

> Hallo Thomas, [..]
>>
>> Aber: Eine schon bestehende Base-Datei lässt sich nicht einbinden - also
>> eigentlich auch keine HSQLDB?
>>
>> Übersehe ich hier etwas oder geht das wirklich nicht?
>
> Der Wizard ist nur für neue Adressbücher, wo also noch keine odb-Datei
> existiert. Um eine vorhandene Datenbank als Adressbuch zu benutzen,
> gibt es Tools > Address Book Source [hab' gerade nur eine engl.
> Version]. Dort kannst du dann die Datenbank auswählen und die
> Feldzuordnungen setzen.
>
> Mit freundlichem Gruß
> Regina
>


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Robert Großkopf Robert Großkopf
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Re: Adressbuch-Quelle

Hallo Thomas, Hallo Regina,
>
> Wenn nicht, hast Du den gleichen Dialog wie beim Assistenten - und da
> kannst Du eben keine odb Datei aussuchen.

Das scheint aber keine neue Konstruktion zu sein. Die Anzahl der
unterstützten Adressbücher wechselte mit den Jahren. Zwischendurch war
auch einmal LDAP dabei - warum auch immer jetzt nicht mehr. Aber warum
das eigene Format nicht direkt sondern nur über die Anmeldung der
Datenbank unterstützt wird ist mir ein Rätsel.

Für Leute, die nur für sich selbst Datenbanken zusammenstellen und diese
mit einem Serienbrief ansprechen wollen ist das verschmerzbar. Gebe ich
aber Datenbanken und Serienbriefe weiter, so ist die Anmeldung nicht nur
überflüssig sondern ein Stein, den ich dem Normaluser mehr in den Weg
lege. Der erwartet: Ich habe beides von Robert erhalten - muss also
zusammen funktionieren. Funktioniert nicht - suche ich mir etwas anderes.

Gruß

Robert
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Andreas Säger Andreas Säger
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Re: Adressbuch-Quelle

Am 27.11.2017 um 22:09 schrieb Robert Großkopf:
>
> Für Leute, die nur für sich selbst Datenbanken zusammenstellen und diese
> mit einem Serienbrief ansprechen wollen ist das verschmerzbar. Gebe ich
> aber Datenbanken und Serienbriefe weiter, so ist die Anmeldung nicht nur
> überflüssig sondern ein Stein, den ich dem Normaluser mehr in den Weg
> lege. Der erwartet: Ich habe beides von Robert erhalten - muss also
> zusammen funktionieren. Funktioniert nicht - suche ich mir etwas anderes.
>

Es ist nicht sinnvoll, Serienbrieffelder von Spreadsheets, Textdateien,
Adressbüchern und diversen Datenbanken zu füllen. Alle Serienbriefe
füllen ihre Inhalte aus Base-Datenbanken. Diese Abstraktionsschicht wird
immer auf die gleiche Weise ausgelesen und ermöglicht überaus nützliche
SQL-Abfragen. Sehr häufig (eigentlich immer) will ich auch SQL-Abfragen
von Calc-Listen erstellen, also nur bestimmte Spalten und bestimmte
Zeilen mit ganz bestimmten Alias-Namen für die Spalten, damit ich die
Spalten-Namen der Serienbrieffelder nicht umständlich ändern muss.
Ich wechsel dann das neue Serienbriefdokument von meiner gut
abgehangenen Serienbrief-Vorlage von Datenbank_A.Briefquelle auf
Datenbank_B.Briefquelle und beide Abfragen "Briefquelle" haben die
gleichen Aliase als Spaltennamen, so dass die Felder ohne weitere
Änderungen korrekt gefüllt werden. Meine Abfragen aus angemeldeten
Datenquellen nutze ich auch in Formularen, Calc-Bereichen,
Pivot-Tabellen und bisweilen auch in Writer-Tabellen. Es wäre furchtbar
wenn man jedesmal die Verbindungsparameter angeben müsste.
Für spontane Ad-Hoc-Datenquellen eignen sich Spreadsheets sehr gut. Ich
habe in der Firma ein Paar aus Calc_Quelle.ods und Calc_Quelle.odb.
Nachdem ich Daten aus diversen Quellen in einem Sheet zusammenkopiert
und arrangiert habe, kopiere ich den die Spalten nach Calc_Quelle.ods
unter die richtigen Spaltenüberschriften und sage der jeweiligen
Brieferstellerin, dass sie ihren Brief mit Calc_Quelle.Briefquelle
verbinden soll, und alles ist gut. Für die Listen bin ich halt zuständig
weil hier niemand mit Calc oder Excel sinnvoll arbeiten kann.
Normalerweise sind unsere Serienbriefvorlagen mit dBase-Extrakten aus
unserer Branchenanwendung fest verbunden, aber hin und wieder muss man
halt die Quelle wechseln, was überhaupt kein Problem ist wenn man
einfach nur die richtigen Abfragen mit den richtigen Spaltennamen
einrichtet und der/die Endanwender(in) nur noch das Template aufruft und
die Adressquelle wechseln muss bevor er/sie ausdruckt.

Das wäre seit OOo 1.0 schon alles ganz gut gelöst gewesen wenn man mit
OOo 2.0 nicht diese vermaledeiten Datenbankdokumente eingeführt hätte.
Dadurch haben wir jetzt ein zusätzliches Pseudo-Dokument, das in den
allermeisten Fällen überhaupt keine Nutzerdaten enthält sondern
ausschließlich Konfigurationsdaten in content.xml. In den allermeisten
Fällen wird so ein Ding als Brücke zu einem Spreadsheet erzeugt, und die
wenigsten User verstehen den tieferen Sinn dieses dritten Dokuments.

Das positive an einem Base-Dokument ist natürlich, dass es nicht nur die
Konfiguration der Verbindung speichern kann sondern eben auch
Abfragedefinitionen.

Im Base-Dokument eingebettete Datenbanken sind ein großer Makel. Die
Instabilität dieser speziellen Datenbanken versaut den Ruf komplett. Die
Daten einer Datenbank sollten so sicher sein wie nur irgendwie möglich.
Stattdessen kann man einigermaßen sicher sein, dass einem früher oder
später die eingebettete Datenbank komplett verloren gehen wird und man
dann auf ein Backup oder auf zurückgebliebene temporäre Dateien
angewiesen sein wird. Nein, das Problem ist nicht zu lösen, indem man
HSQL mit irgendeiner vermeintlich "besseren" Datenbank ersetzt sondern
man löst es am einfachsten, indem man eine fertige embedded HSQLDB für
den Produktiveinsatz in eine externe HSQLDB umwandelt. Diese kann man
dann entweder lokal oder im Serverbetrieb verwenden.

Anstelle des Base-Dokuments könnte ich mir Datenbank-Extensions
vorstellen, die z.B. ein Spreadsheet als Quelle, Konfigurationsdaten,
Abfragedefinitionen, Formulare und Berichte in das Benutzerprofil
installieren. Ganz wie in OOo 1.x aber mit vielen Neuerungen, die in 12
Jahren hinzugekommen sind.
Ist mal wieder ein langes Statement geworden.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit,
Andreas Säger


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Re: Adressbuch-Quelle

Hallo Andreas,

jede(r) hat sicher sein/ihr eigenes Anwendungsscenario für Datenbanken
in einem Office-Paket. In diesem Thread ging es lediglich darum, dass
nicht angemeldete Datenbanken, die bereits als *.odb-Datei existieren,
als Adressbuchquelle nicht wählbar sind.

Wir haben, aus meiner Sicht, zum Glück die Möglichkeit, eine interne
Datenbank mitliefern zu können. Natürlich fehlt es dieser Datenbank an
vielen (Sicherheits)merkmalen. Mit einem vernünftigen Backup, seit
längerem bei mir direkt nach dem Öffnen der Base-Datei per Makro, lässt
sich da aber auch ein Sicherheitspuffer einlegen.

Das Einfache dieser internen Datenbanklösung ist es, was anderen
Personen den Zugang zu Datenbanken erleichtert. Ich freue mich, dass die
Oberfläche von Base wenigstens so weit existiert wie im Moment. Und ich
möchte die Funktionalität nicht unnötig beschnitten haben - wie im
obigen Beispiel.

Gruß

Robert
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Jörg Schmidt-2 Jörg Schmidt-2
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Re: Adressbuch-Quelle

Hallo Robert,

> From: Robert Großkopf [mailto:[hidden email]]

> Mit einem vernünftigen Backup, seit
> längerem bei mir direkt nach dem Öffnen der Base-Datei per
> Makro,

Wo kann ich mir das als fertige Lösung ansehen?

Mich interessieren weniger Details, als die grundsätzliche Implementierung, z.B. ob Du in einen zusätzlichen Ordner/Datei innerhalb der *.odb-Datei sicherst oder in ein dateiexternes Backup-Ziel.



Gruß
Jörg


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Re: Adressbuch-Quelle

Hallo Jörg,
>
>> From: Robert Großkopf [mailto:[hidden email]]
>
>> Mit einem vernünftigen Backup, seit längerem bei mir direkt nach
>> dem Öffnen der Base-Datei per Makro,
>
> Wo kann ich mir das als fertige Lösung ansehen?

Steht u.a. im Handbuch.
>
> Mich interessieren weniger Details, als die grundsätzliche
> Implementierung, z.B. ob Du in einen zusätzlichen Ordner/Datei
> innerhalb der *.odb-Datei sicherst oder in ein dateiexternes
> Backup-Ziel.
>
Die Sicherung geht als komplette Datei in das Backup-Verzeichnis von LO.
Die Sicherungen werden durchnummeriert und die älteste Sicherung fliegt
raus, wenn die maximal eingestellte Zahl der Sicherungen erreicht ist.

Gruß

Robert
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Andreas Säger Andreas Säger
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Re: Adressbuch-Quelle

In reply to this post by Robert Großkopf
Am 02.12.2017 um 21:31 schrieb Robert Großkopf:
> Hallo Andreas,
>
> jede(r) hat sicher sein/ihr eigenes Anwendungsscenario für Datenbanken
> in einem Office-Paket. In diesem Thread ging es lediglich darum, dass
> nicht angemeldete Datenbanken, die bereits als *.odb-Datei existieren,
> als Adressbuchquelle nicht wählbar sind.
>

Na ja. Da muss man dann Registrieren und Edit>Exchange Database...
benutzen oder eine vorhandene Registrierung auf die gewünschte DB
"umleiten". Wenn man "umleitet" ist es auch hilfreich wenn man vorher
eine Abfrage mit klar definierten Feldnamen hatte. Dann kann man nämlich
in der neuen Datenbank die gleiche Abfrage mit den gleichen Feldnamen
erstellen, und alles ist wie vorher nur mit einer anderen DB.

> Wir haben, aus meiner Sicht, zum Glück die Möglichkeit, eine interne
> Datenbank mitliefern zu können. Natürlich fehlt es dieser Datenbank an
> vielen (Sicherheits)merkmalen. Mit einem vernünftigen Backup, seit
> längerem bei mir direkt nach dem Öffnen der Base-Datei per Makro, lässt
> sich da aber auch ein Sicherheitspuffer einlegen.
> > Das Einfache dieser internen Datenbanklösung ist es, was anderen
> Personen den Zugang zu Datenbanken erleichtert. Ich freue mich, dass die
> Oberfläche von Base wenigstens so weit existiert wie im Moment. Und ich
> möchte die Funktionalität nicht unnötig beschnitten haben - wie im
> obigen Beispiel.
>
Der Zugang wird massiv erschwert wenn die grafischen Tools, die den
Zugang erleichtern sollen so unvollständig sind, dass sie nur einen Teil
der eigentlich verfügbaren Features abdecken. Der Formulargenerator
deckt nicht mal die unbedingt erforderlichen Features ab. Davon
abgesehen versucht die Mehrheit der Datenbankneulinge, mit nicht korrekt
normalisierten Datenbanken und Makros weiterzukommen, was sich stets als
hoffnungsloses Unterfangen erweist. Sie kopieren halt irgendwelche
Kreuztabellen oder reine Textdaten ohne Fremdschlüssel von Calc nach
Base und kommen damit nicht weiter.



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Re: Adressbuch-Quelle

In reply to this post by Robert Großkopf
Hallo Robert,

> From: Robert Großkopf [mailto:[hidden email]]

> > Wo kann ich mir das als fertige Lösung ansehen?
>
> Steht u.a. im Handbuch.

Danke. Gefunden.


Gruß
Jörg


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