Eingabe von Unicodezeichen via Tastatur und Code

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Wolfgang Jäth Wolfgang Jäth
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Re: Eingabe von Unicodezeichen via Tastatur und Code

Am 30.01.2013 13:29, schrieb Nino Novak:
> Hallo Jost,
>
> Am 30.01.2013 10:14, schrieb Jost Lange:
>
>> Könntest Du Dein Makro so interpretieren, damit sich andere auch
>> weiterbilden können?

Ehrlich gesagt hab ich das ziemlich schnell hin geschmiert, ohne mir
größere Gedanken darüber zu machen; sonst hätte ich zumindest noch einen
kurzen Kommentar mit einer Beschreibung über den Zweck der Prozedur
eingefügt; irgend was in der Art:

| REM Liest einen markierten Text ein, und ersetzt diesen (sofern
| REM möglich) durch das entsprechende Unicode-Zeichen.
| REM Der markierte Text muss eine genau 4-stellige hexadezimale
| REM Ziffernfolge darstellen.
| REM Beispiel: '2212' -> Sigma-Zeichen

o. ä.

Und im Nachhinein betrachtet könnte man einige Variablen sowie die
Prozedur selbst durchaus etwas [tm] sinnvoller benennen. Z. B.
könnte ...

>>> Sub UNICODE

... besser 'HEXSTR2UNICODE' heißen ... ;-/

>>>    If IsNull( myAuswahl ) Then
>
> Falls nix markiert ist,

Nein; falls bei der vorherigen Zuweisung kein Objekt zugewiesen werden
konnte.

Das kommt zwar nur gaaaaaaaanz selten vor, und wenn, ist das i. d. R.
ein Signal dafür, daß die Rechnerhardware hoffnungslos überfordert ist.
Aber Fehler sollten nun mal grundsätzlich abgefangen werden, egal wie
(un)wahrscheinlich sie sind. Irgendwo und irgendwann *werden* sie
auftreten (man Murphys Law).

> ansonsten (also WENN irgendwas markiert ist)
>>>      Dim myInhalt as Object

Besser: 'myMarkierung'.

> deklariere die Variable myInhalt ebenfalls als Objekt
>
>>>      myInhalt = myAuswahl.getByIndex(0)
>
> und weise ihr den ersten Teil (Abschnitt? Portion?) der Auswahl zu

Die /erste/ Markierung.

OO erlaubt grundsätzlich das Markieren /mehrerer/ Textabschnitte
gleichzeitig; das muss von dem Objekt natürlich berücksichtigt werden.

> (vermutlich kann eine Auswahl aus mehreren Teile bestehen,
> möglicherweise, wenn nicht-zusammenhängende Objekte mittels
> Strg+Markierung zusammen markiert wurden)

Genau.

>>>      If IsNull( myInhalt ) Then
>
> Falls myInhalt ein leeres Objekt ist,

Yepp (s. o.).

>>>        myCode = myInhalt.getstring()
>
> und weise ihr den Inhalt der Variable myInhalt zu.

Welche direkt die (erste; s. o.) Markierung im Text repräsentiert.

>>>          myValue = clng( "&H"&myCode )
>
> und weise ihr die (nach Long konvertierte, also dezimale) Zahl zu, die
> sich aus (der Hexadezimalzahl) "&H" und myCode ergibt

Aus myCode, ja; das '&H' ist nur ein Präfix, welches dem Compiler
signalisiert, daß es sich hier um eine hexadezimale Darstellung handelt.
Bei einem Wert wie '221A' (Wurzelzeichen) wäre das zwar offensichtlich,
aber woran könnte er das bei einem Wert wie z. B. '2212' (Sigma- oder
Summenzeichen) erkennen?

>>>            myCode = Chr( myValue )
>
> weise der Variable myCode das ASCII-Zeichen zum Wert myValue zu
>
>>>            myInhalt.setstring ( myCode )
>
> und überschreibe damit den Inhalt der Variable myInhalt

Den Text, auf den das Objekt myInhalt verweist; oder kurz gesagt der
markierte Text (daher wäre 'myMarkierung' ein besserer Variablenname; s.
o.).

Übrigens hätte man diese beiden Zeilen auch problemlos zusammenfassen
können:

|  myInhalt.setstring ( Chr( myValue ) )

> Passt das so?

Ja.

Wolf '<kopfschüttelnd> da hab ich ja was losgetreten ... :-/
</kopfschüttelnd>' gang
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Micha Kuehn Micha Kuehn
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Re: Eingabe von Unicodezeichen via Tastatur und Code

In reply to this post by Edgar Kuchelmeister-3
Edgar Kuchelmeister schrieb:
> Es gibt 2 Kategorien von Usern, die Zielpersonen einer entsprechenden
> Dokumentierung sein könnten, Laien und Kenner.

Nein, es gibt noch eine dritte Gruppe

> 1. Die Laien werden auch nichts mit den Kommentaren anfangen, weil sie
> sich mit der Programmierung von Grund auf beschäftigen müssen um was
> damit anfangen zu können.
> 2. Für Kenner ist es kalter Kaffee, weil der Code einfach ist. Man muss
> sich nur mit den Objekten die LO bereitstellt beschäftigen. Das kann man
> in keinen Kommentarzeilen unterbringen, da muss man das
> Programmier-Handbuch lesen.

3. Menschen, die zwar programmieren können, aber noch nie Basic
angesehen haben, geschweige denn OOoBasic. Ich bin so einer.

Für mich wäre das durchaus interessant gewesen, wenn ich Zeit und Lust
hätte, mich näher damit zu beschäftigen. Leider werde ich wohl auch
weiterhin einen großen Bogen um Makros machen...

Micha
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Andreas Borutta Andreas Borutta
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Re: Re: Re: Eingabe von Unicodezeichen via Tastatur und Code

In reply to this post by Jost Lange
Jost Lange schrieb:
> Am 29.01.2013 10:48, schrieb Andreas Borutta:
>> Wolfgang Jäth schrieb:

[...]
>>> End Sub
>> Dein Makro funktioniert perfekt.
>
> Und in welche Umgebung hast Dur das eingebunden ?

In das Moll-Modul :)

Ernsthaft:
Einfach in "Meine Makros > Standard > Module1".
Dort wo ich auch alle anderen Makros platziert habe.


Andreas
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Tom-2 Tom-2
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Re: Eingabe von Unicodezeichen via Tastatur und Code

In reply to this post by Jörg Kleinfeld
Am Montag, den 28.01.2013, 16:09 +0100 schrieb Jörg Kleinfeld:
> > Beispiel:
> > Ich möchte das Zeichen U2009 eingeben, ein schmales Leerzeichen.
> <Alt> 2009 ergibt dann ┘ (Hoffentlich wird das in der eMail so richtig dargestellt)
was bei mir nach einem "LF" aussieht ???
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Tom <[hidden email]>
ProstNet


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Re: Eingabe von Unicodezeichen via Tastatur und Code

In reply to this post by Andreas Borutta
Hi Andreas, *,

posting ist zwar schon etwas älter, aber egal...

2013/1/27 Andreas Borutta <[hidden email]>:
>
> In diversen Hinweisen liest man, dass via
> STRG+UMSCHALT+U, Codeeingabe, ENTER
> Unicozeichen eingegeben werden können.
>
> LO belegt jedoch in der aktuellen Version STRG+UMSCHALT+U mit der
> Funktion "Unterstrichen".

Ja, auf die Frage "Gab es die Methode so irgendwann in *LibreOffice*?"
- so lautet die Antwort: Nein.
Auf die Frage "Funktioniert das so überhaupt?" lautet die Antwort "Ja,
sofern man LibreOffice unter Gnome/GTK benutzt.

<ctrl>+<shift>+u,<unicodewert>,<enter> ist ein Feature der
Standardeingabemethode von GTK. Sprich das funktioniert unter
LInux/Gnome bzw. wenn man unter linux mittels SAL_USE_VCLPLUGIN=gtk
bzw. OOO_FORCE_DESKTOP=gnome das gtk-plugin erzwingt.

ciao
Christian

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