Projektwochenende in Hof - Java

classic Classic list List threaded Threaded
19 messages Options
Michael Niedermair Michael Niedermair
Reply | Threaded
Open this post in threaded view
|

Projektwochenende in Hof - Java

Hallo,

ist in Hof ein "alter Hase" dabei, der sich gut mit Java und LibreOffice
auskennt?

Ich habe schon einen Apache-Ant-Task geschrieben, der entsprechende
Dokumente automatisch umwandelt (odg->pdf, ods->csv, ...), so dass ich
diese in LaTeX weiter verwenden kann.
Hier würde ich gerne von Experten mehr erfahren.
Auch der Bereich LibreOffice als "Eingabeeditor" für die
LaTeX-Verarbeitung wäre interessant.

Gruß
Michael


--
Informationen zum Abmelden: E-Mail an [hidden email]
Probleme? http://de.libreoffice.org/hilfe-kontakt/mailing-listen/abmeldung-liste/
Tipps zu Listenmails: http://wiki.documentfoundation.org/Netiquette/de
Listenarchiv: http://listarchives.libreoffice.org/de/discuss/
Alle E-Mails an diese Liste werden unlöschbar öffentlich archiviert
Friedrich Strohmaier Friedrich Strohmaier
Reply | Threaded
Open this post in threaded view
|

Re: Projektwochenende in Hof - Java

Hi Michael, *,

Am 30.05.2012 18:19 schrieb Michael Niedermair:

> ist in Hof ein "alter Hase" dabei, der sich gut mit Java und LibreOffice
> auskennt?

Da noch keiner geantwortet hat, vermute ich mal eher: nein. Das
Projektwochenende ist weniger auf technische Fragen ausgerichtet
(wenngleich natürlich Enthusiasten nicht davon abgehalten werden solche
zu diskutieren ;o)) ).

> Ich habe schon einen Apache-Ant-Task geschrieben, der entsprechende
> Dokumente automatisch umwandelt (odg->pdf, ods->csv, ...), so dass ich
> diese in LaTeX weiter verwenden kann.
> Hier würde ich gerne von Experten mehr erfahren.
> Auch der Bereich LibreOffice als "Eingabeeditor" für die
> LaTeX-Verarbeitung wäre interessant.

Ich denke mal für solche Fragen ist ein Hackfest der geeignetere Treff.
Das nächste ist im Herbst 23-25 November in München.

Gruß
--
Friedrich
Libreoffice-Box (http://libreofficebox.org/)
.. und nicht vergessen: Flüster's den Listen! :o))
Schöne Grüße von der Sonnenalb

--
Informationen zum Abmelden: E-Mail an [hidden email]
Probleme? http://de.libreoffice.org/hilfe-kontakt/mailing-listen/abmeldung-liste/
Tipps zu Listenmails: http://wiki.documentfoundation.org/Netiquette/de
Listenarchiv: http://listarchives.libreoffice.org/de/discuss/
Alle E-Mails an diese Liste werden unlöschbar öffentlich archiviert
Michael Niedermair Michael Niedermair
Reply | Threaded
Open this post in threaded view
|

Re: Projektwochenende in Hof - Java

Hallo Friedrich,

>> Ich habe schon einen Apache-Ant-Task geschrieben, der entsprechende
>> Dokumente automatisch umwandelt (odg->pdf, ods->csv, ...), so dass ich
>> diese in LaTeX weiter verwenden kann.
>> Hier würde ich gerne von Experten mehr erfahren.
>> Auch der Bereich LibreOffice als "Eingabeeditor" für die
>> LaTeX-Verarbeitung wäre interessant.
>
> Ich denke mal für solche Fragen ist ein Hackfest der geeignetere Treff.
> Das nächste ist im Herbst 23-25 November in München.

Danke für die Info! München ist gut, direkt vor der Haustür!

Gruß
Michael


--
Informationen zum Abmelden: E-Mail an [hidden email]
Probleme? http://de.libreoffice.org/hilfe-kontakt/mailing-listen/abmeldung-liste/
Tipps zu Listenmails: http://wiki.documentfoundation.org/Netiquette/de
Listenarchiv: http://listarchives.libreoffice.org/de/discuss/
Alle E-Mails an diese Liste werden unlöschbar öffentlich archiviert
Christian Lohmaier (klammer) Christian Lohmaier (klammer)
Reply | Threaded
Open this post in threaded view
|

Re: Projektwochenende in Hof - Java

In reply to this post by Michael Niedermair
Hi Michael, *,

2012/5/30 Michael Niedermair <[hidden email]>:
> [...]
> Auch der Bereich LibreOffice als "Eingabeeditor" für die LaTeX-Verarbeitung
> wäre interessant.

Der Thread ist zwar schon alt, aber: Es gibt eine writer4latex
Erweiterung - vielleicht ist das ja schon "eingabeeeditor" genug?
http://extensions.libreoffice.org/extension-center/writer2latex-1

Andersrum gibt es auch eine Erweiterung, die es erlaubt
latex-generierte Formeln im Writer zu verwenden.
http://extensions.libreoffice.org/extension-center/texmaths-1

Auch wenns für Hof uninteressant ist, so vielleicht für Leute, die im
Archiv nach Writer & Latex suchen :-))

ciao
Christian

--
Informationen zum Abmelden: E-Mail an [hidden email]
Probleme? http://de.libreoffice.org/hilfe-kontakt/mailing-listen/abmeldung-liste/
Tipps zu Listenmails: http://wiki.documentfoundation.org/Netiquette/de
Listenarchiv: http://listarchives.libreoffice.org/de/discuss/
Alle E-Mails an diese Liste werden unlöschbar öffentlich archiviert

Jost Lange Jost Lange
Reply | Threaded
Open this post in threaded view
|

Re: Projektwochenende in Hof - Java

Hallo Christian Lohmaier,

Am 27.06.2012 15:03, schrieb Christian Lohmaier:


> die im Archiv nach Writer & Latex suchen

Kann man mir mal verraten, was ich aus nachstehenden Hieroglyphen
lesen und verstehen soll ?
Man sieht diese Zeichen häufiger auf den ML hier.
> :-))  

Leider habe ich bei meinen intensiven Recherchen keine Deutung
gefunden. Fast 2 h ist viel Zeit für Stillung seines Wissensdurstes.
Nur sagt nicht wieder, ich soll den Kopf schräg halten. Einen solchen
Hinweis empfinde ich als kindisch. Denkt daran, ihr Jungen kommt auch
mal in die Zeit, da tut euch der Hals bei jeder Kopfbewegung weh.
Mein Rat: laßt so einen Unsinn. Solche Zeichen verstehen viele nicht.
                Euer Tun frustriert nur. Es muß doch nicht sein.

Tschüß sagt Euch
        JoLa

--
      Jost  Lange,  Dipl.-Ing.
    Dozent f. Gebäude-Technik AD
      Lektor f. EDV-Anwendungen
 59075 Hamm/Westf.  Eschstr. 1b
         R + F: 02381 - 72838


--
Informationen zum Abmelden: E-Mail an [hidden email]
Probleme? http://de.libreoffice.org/hilfe-kontakt/mailing-listen/abmeldung-liste/
Tipps zu Listenmails: http://wiki.documentfoundation.org/Netiquette/de
Listenarchiv: http://listarchives.libreoffice.org/de/discuss/
Alle E-Mails an diese Liste werden unlöschbar öffentlich archiviert

klaus-jürgen weghorn ol klaus-jürgen weghorn ol
Reply | Threaded
Open this post in threaded view
|

Re: Projektwochenende in Hof - Java

Hallo Jost Lange

Am 27.06.2012 19:29, schrieb Jost Lange:

>
> Kann man mir mal verraten, was ich aus nachstehenden Hieroglyphen
> lesen und verstehen soll ?
> Man sieht diese Zeichen häufiger auf den ML hier.
>> :-))

Hier sind entsprechende Infos:
http://de.wikipedia.org/wiki/Emoticon

und

http://de.wikipedia.org/wiki/Smiley

> Leider habe ich bei meinen intensiven Recherchen keine Deutung
> gefunden. Fast 2 h ist viel Zeit für Stillung seines Wissensdurstes.
> Nur sagt nicht wieder, ich soll den Kopf schräg halten. Einen solchen
> Hinweis empfinde ich als kindisch. Denkt daran, ihr Jungen kommt auch
> mal in die Zeit, da tut euch der Hals bei jeder Kopfbewegung weh.
> Mein Rat: laßt so einen Unsinn. Solche Zeichen verstehen viele nicht.
>                  Euer Tun frustriert nur. Es muß doch nicht sein.

Das ist wahrlich ein Generationenproblem. Wobei die meisten, die sich im
Internet bewegen, das entziffern können.
Im Prinzip machen das alle, die öfters mal SMS schreiben. Und wie Sie
dem Artikel aus Wikipedia entnehmen können, gibt es das genau genommen
schon seit 1964.


Grüße
k-j


--
Informationen zum Abmelden: E-Mail an [hidden email]
Probleme? http://de.libreoffice.org/hilfe-kontakt/mailing-listen/abmeldung-liste/
Tipps zu Listenmails: http://wiki.documentfoundation.org/Netiquette/de
Listenarchiv: http://listarchives.libreoffice.org/de/discuss/
Alle E-Mails an diese Liste werden unlöschbar öffentlich archiviert

klaus-jürgen weghorn ol klaus-jürgen weghorn ol
Reply | Threaded
Open this post in threaded view
|

Re: Projektwochenende in Hof - Java

.... und gleich noch ein paar Zusatzinfos, weil das auch öfters vorkommt:

http://de.wikipedia.org/wiki/Netzjargon

Hilfreich ist besonders:
http://de.wikipedia.org/wiki/Netzjargon#Ausdruck_von_Emotionen

Und noch eine Erklärung zu "lol":
http://de.wikipedia.org/wiki/LOL


Am 27.06.2012 19:39, schrieb ol klaus-jürgen weghorn:

> Hallo Jost Lange
>
> Am 27.06.2012 19:29, schrieb Jost Lange:
>
>>
>> Kann man mir mal verraten, was ich aus nachstehenden Hieroglyphen
>> lesen und verstehen soll ?
>> Man sieht diese Zeichen häufiger auf den ML hier.
>>> :-))
>
> Hier sind entsprechende Infos:
> http://de.wikipedia.org/wiki/Emoticon
>
> und
>
> http://de.wikipedia.org/wiki/Smiley

Grüße
k-j



--
Informationen zum Abmelden: E-Mail an [hidden email]
Probleme? http://de.libreoffice.org/hilfe-kontakt/mailing-listen/abmeldung-liste/
Tipps zu Listenmails: http://wiki.documentfoundation.org/Netiquette/de
Listenarchiv: http://listarchives.libreoffice.org/de/discuss/
Alle E-Mails an diese Liste werden unlöschbar öffentlich archiviert

Nino Nino
Reply | Threaded
Open this post in threaded view
|

Re: Projektwochenende in Hof - Java

In reply to this post by Jost Lange
Hallo Jost,

On 27.06.2012 19:29, Jost Lange wrote:

> Kann man mir mal verraten, was ich aus nachstehenden Hieroglyphen
> lesen und verstehen soll ?
> Man sieht diese Zeichen häufiger auf den ML hier.
>> :-))

Das sind "Smileys" oder "Emoticons".

> Leider habe ich bei meinen intensiven Recherchen keine Deutung
> gefunden. Fast 2 h ist viel Zeit für Stillung seines Wissensdurstes.

Aber auf deine Frage hier kriegst du schon nach einer Viertelstunde eine
Antwort :-)

> Nur sagt nicht wieder, ich soll den Kopf schräg halten. Einen solchen
> Hinweis empfinde ich als kindisch. Denkt daran, ihr Jungen kommt auch
> mal in die Zeit, da tut euch der Hals bei jeder Kopfbewegung weh.

Es gibt in meinen Augen sowieso nur 3 wichtige Emoticons:
   Lachen oder Freude :-)
   Trauer oder Ärger :-(
   und das verschmitzte Grinsen ;-)

Ob du nun deinen Kopf schräg hältst oder dir die Gesichter nur
vorstellst, sollte nicht Ausschlag gebend sein. Am besten, du verwendest
eine Software, die die Dinger "richtig herum" als kleine Bildchen
anzeigt, so wie z.B. in vielen Foren oder Chats üblich.


> Mein Rat: laßt so einen Unsinn. Solche Zeichen verstehen viele nicht.
>                  Euer Tun frustriert nur. Es muß doch nicht sein.

Das Problem ist, dass man per Mail die Emotionen des Schreibers nicht
sieht. Durch die Emoticons (aus "Emotion" und "Icon" gebildet) kann
wenigstens zum Teil ein wenig "zwischen den Zeilen" mitgeteilt werden,
unter welcher Gefühls- bzw. Stimmungslage man beim Schreiben steht.

Und das macht manche Mails doch verständlicher und damit leichter lesbar.

Gruß Nino

--
Informationen zum Abmelden: E-Mail an [hidden email]
Probleme? http://de.libreoffice.org/hilfe-kontakt/mailing-listen/abmeldung-liste/
Tipps zu Listenmails: http://wiki.documentfoundation.org/Netiquette/de
Listenarchiv: http://listarchives.libreoffice.org/de/discuss/
Alle E-Mails an diese Liste werden unlöschbar öffentlich archiviert

Jost Lange Jost Lange
Reply | Threaded
Open this post in threaded view
|

Netz-Jargon und die gesellschaftliche Realität

In reply to this post by klaus-jürgen weghorn ol
Hallo Klaus-Jürgen

nachstehend  herzlichen Dank für Deine freundlichen Hinweise, die ich
sehr zu würdigen weiß.

Am 27.06.2012 19:39, schrieb ol klaus-jürgen weghorn:

> Hallo Jost Lange
>
>
>
> Hier sind entsprechende Infos:
> http://de.wikipedia.org/wiki/Emoticon
>
> und
>
> http://de.wikipedia.org/wiki/Smiley

Das Ganze kommt mir sehr bekannt vor und die meisten Links habe ich
zum besseren Verständnis der Dinge sukzessiv intensiv gelesen.
Aber leider bekomme ich keinen aktiven Zugang zu den Dingen.
Solche Ausdrucksweisen sind für mich nur einfach unaussprechlich
scheußlich.

>Das ist wahrlich ein Generationenproblem. Wobei die meisten, die sich
>im Internet bewegen, das entziffern können. Im Prinzip machen das alle,
> die öfters mal SMS schreiben. Und wie Sie dem Artikel aus Wikipedia
> entnehmen können, gibt es das genau genommen schon seit 1964.
>Grüße k-j
Um mir einen realistischen Überblick über meinen eigenen Stand zu
machen, bin ich auf eine etwas ungewöhnliche Idee verfallen,
die eindeutig erkennen läßt, daß Deine vorsteh. Ausführungen zu mindest
nicht flächendeckend, sondern nur in bestimmten gesellschaftlichen
Bereichen zutreffend sind.

Wem es zu langweilig wird, sollte hier Schluß machen. Denn es folgt die
Schilderung eines aufschlußreichen Spiels.

Ich habe ein halbes Jahr lang die auf diesen M.-Listen gebrauchten
Akronymen gesammelt und notiert.

Anlässlich einer Festlichkeit zu einem runden Geburtstag wurde in
Absprache mit dem Gastgeber jedem der 40 Gäste ( Lehrer, Prof.
Archis, Ings. Agrarwissenschaftler, 1x Informatik-Doz. sowie 2
aus USA zurückgekehrte Austausch-Stud.  alle im Alter 35-45 Jahre,
männlich wie weiblich, alle im IT-Bereich bewandert und beruflich
ausführend mit Computer und Händys , fast alle hatten Kinder im höheren
Schul- bzw. Studien-Alter, )
ein Zettel überreicht, auf dem wahllos aus dem Pool der gesammelten
Anglizismen ausgewählte Akronymen standen, mit der Bitte nachstehende
Fragen zu beantworten,
1. Ausdrucks-Bedeutung  2. Bekannt gut / weniger  3. Eigene
    Anwendung Ja / Nein  4. Benutzung innerhalb der DE-Sprache gut
    / schlecht empfindend  5. innerhalb der Familie duldend / begrüßend

Nach dem bekannten 10 Pkt-Malus-System waren max. 50 Punkte
zu gewinnen.
Damit keiner schummeln konnte, wurde die Auswertung auf jeden
4. Platz weiter gereicht und durchgeführt.

Das Ergebnis war für mich mehr als überraschend.
Die höchste Trefferzahl hatten die 2 Austausch-Stud. mit 14-15 Pkt.
Nicht weiter verwunderlich.
Die Eltern hatten 0-7 max. Pkt. erreicht.

Damit war dokumentiert: innerhalb unserer Gesellschaft gibt es nach
statistischen Kriterien beantwortet kein Bedürfnis, sich solcher
Ausdrucksweisen auf den zur Verfügung stehenden Kommunikations-
schienen zu bedienen.

Erkennbar ist, daß ich mir um meinen Wissens- und Verhaltensstand
keine Gedanken machen muß. Die Beantwortung der mich sehr
bedrückenden Frage: Wo stehst du in dieser Welt ? ist entschieden.

Ergänzende Bemerkung:
Allen Teilnehmern hat es Spaß gemacht, waren fröhlich zufrieden und
hatten eigene Erkenntnisse gewonnen.

Jeder muß selbst entscheiden, inwieweit er sich solcher Ausdrucks-
weisen bedient und diese benutzt.
Sie sind aber auch ein Ausdruckssignal eines geringeren Bildungs-
standes, dessen sollte man sich bewußt sein.
Sie haben auch zerstörende Auswirkungen in unserer Kultursprache.

Ich werde zukunftlich die Dinge nicht weiter reflektieren.
Es gilt: entweder die Kraft aufbringen aushalten oder gehen.

Ich hoffe nur, daß ich hier niemanden lästig gefallen bin und wenn
doch, bitte ich ausdrücklich um Nachsicht und bedanke mich für die
aufgebrachte Geduld.

Tschüß sagt Euch
        JoLa

 


--
      Jost  Lange,  Dipl.-Ing.
    Dozent f. Gebäude-Technik AD
      Lektor f. EDV-Anwendungen
 59075 Hamm/Westf.  Eschstr. 1b
         R + F: 02381 - 72838


--
Informationen zum Abmelden: E-Mail an [hidden email]
Probleme? http://de.libreoffice.org/hilfe-kontakt/mailing-listen/abmeldung-liste/
Tipps zu Listenmails: http://wiki.documentfoundation.org/Netiquette/de
Listenarchiv: http://listarchives.libreoffice.org/de/discuss/
Alle E-Mails an diese Liste werden unlöschbar öffentlich archiviert

reisi007 reisi007
Reply | Threaded
Open this post in threaded view
|

Re: Netz-Jargon und die gesellschaftliche Realität

Hallo!

Am 28.06.2012 00:00, schrieb Jost Lange:

> Hallo Klaus-Jürgen
>
> nachstehend  herzlichen Dank für Deine freundlichen Hinweise, die ich
> sehr zu würdigen weiß.
>
> Am 27.06.2012 19:39, schrieb ol klaus-jürgen weghorn:
>> Hallo Jost Lange
>>
>>
>>
>> Hier sind entsprechende Infos:
>> http://de.wikipedia.org/wiki/Emoticon
>>
>> und
>>
>> http://de.wikipedia.org/wiki/Smiley
> Das Ganze kommt mir sehr bekannt vor und die meisten Links habe ich
> zum besseren Verständnis der Dinge sukzessiv intensiv gelesen.
> Aber leider bekomme ich keinen aktiven Zugang zu den Dingen.
> Solche Ausdrucksweisen sind für mich nur einfach unaussprechlich
> scheußlich.
>
>> Das ist wahrlich ein Generationenproblem. Wobei die meisten, die sich
>> im Internet bewegen, das entziffern können. Im Prinzip machen das alle,
>> die öfters mal SMS schreiben. Und wie Sie dem Artikel aus Wikipedia
>> entnehmen können, gibt es das genau genommen schon seit 1964.
>> Grüße k-j
> Um mir einen realistischen Überblick über meinen eigenen Stand zu
> machen, bin ich auf eine etwas ungewöhnliche Idee verfallen,
> die eindeutig erkennen läßt, daß Deine vorsteh. Ausführungen zu mindest
> nicht flächendeckend, sondern nur in bestimmten gesellschaftlichen
> Bereichen zutreffend sind.
>
> Wem es zu langweilig wird, sollte hier Schluß machen. Denn es folgt die
> Schilderung eines aufschlußreichen Spiels.
>
> Ich habe ein halbes Jahr lang die auf diesen M.-Listen gebrauchten
> Akronymen gesammelt und notiert.
>
> Anlässlich einer Festlichkeit zu einem runden Geburtstag wurde in
> Absprache mit dem Gastgeber jedem der 40 Gäste ( Lehrer, Prof.
> Archis, Ings. Agrarwissenschaftler, 1x Informatik-Doz. sowie 2
> aus USA zurückgekehrte Austausch-Stud.  alle im Alter 35-45 Jahre,
> männlich wie weiblich, alle im IT-Bereich bewandert und beruflich
> ausführend mit Computer und Händys , fast alle hatten Kinder im höheren
> Schul- bzw. Studien-Alter, )
> ein Zettel überreicht, auf dem wahllos aus dem Pool der gesammelten
> Anglizismen ausgewählte Akronymen standen, mit der Bitte nachstehende
> Fragen zu beantworten,
> 1. Ausdrucks-Bedeutung  2. Bekannt gut / weniger  3. Eigene
>      Anwendung Ja / Nein  4. Benutzung innerhalb der DE-Sprache gut
>      / schlecht empfindend  5. innerhalb der Familie duldend / begrüßend
>
> Nach dem bekannten 10 Pkt-Malus-System waren max. 50 Punkte
> zu gewinnen.
> Damit keiner schummeln konnte, wurde die Auswertung auf jeden
> 4. Platz weiter gereicht und durchgeführt.
>
> Das Ergebnis war für mich mehr als überraschend.
> Die höchste Trefferzahl hatten die 2 Austausch-Stud. mit 14-15 Pkt.
> Nicht weiter verwunderlich.
> Die Eltern hatten 0-7 max. Pkt. erreicht.
>
> Damit war dokumentiert: innerhalb unserer Gesellschaft gibt es nach
> statistischen Kriterien beantwortet kein Bedürfnis, sich solcher
> Ausdrucksweisen auf den zur Verfügung stehenden Kommunikations-
> schienen zu bedienen.
>
> Erkennbar ist, daß ich mir um meinen Wissens- und Verhaltensstand
> keine Gedanken machen muß. Die Beantwortung der mich sehr
> bedrückenden Frage: Wo stehst du in dieser Welt ? ist entschieden.
>
> Ergänzende Bemerkung:
> Allen Teilnehmern hat es Spaß gemacht, waren fröhlich zufrieden und
> hatten eigene Erkenntnisse gewonnen.
>
> Jeder muß selbst entscheiden, inwieweit er sich solcher Ausdrucks-
> weisen bedient und diese benutzt.
> Sie sind aber auch ein Ausdruckssignal eines geringeren Bildungs-
> standes, dessen sollte man sich bewußt sein.
> Sie haben auch zerstörende Auswirkungen in unserer Kultursprache.
>
> Ich werde zukunftlich die Dinge nicht weiter reflektieren.
> Es gilt: entweder die Kraft aufbringen aushalten oder gehen.
>
> Ich hoffe nur, daß ich hier niemanden lästig gefallen bin und wenn
> doch, bitte ich ausdrücklich um Nachsicht und bedanke mich für die
> aufgebrachte Geduld.
>
> Tschüß sagt Euch
>          JoLa
>
>
>
Auch wenn ich innerlich (mit 17 Jahren) koche:
:) ;) =) :o) Gut drauf
:P ;P  Scherz

PS: Thunderbird übersetzt viele solcher Zeichen automatisch in Gesichter!!


--
Informationen zum Abmelden: E-Mail an [hidden email]
Probleme? http://de.libreoffice.org/hilfe-kontakt/mailing-listen/abmeldung-liste/
Tipps zu Listenmails: http://wiki.documentfoundation.org/Netiquette/de
Listenarchiv: http://listarchives.libreoffice.org/de/discuss/
Alle E-Mails an diese Liste werden unlöschbar öffentlich archiviert

Jost Lange Jost Lange
Reply | Threaded
Open this post in threaded view
|

Netz-Jargon und die gesellschaftliche Realität_1

In reply to this post by Jost Lange
Hallo Florian Reisinger,

bedanke mich für die Erläuterungen,
aber: Siehe unten:

Hallo!

Am 28.06.2012 00:00, schrieb Jost Lange:

> Hallo Klaus-Jürgen
>
> nachstehend  herzlichen Dank für Deine freundlichen Hinweise, die ich
> sehr zu würdigen weiß.
>
> Am 27.06.2012 19:39, schrieb ol klaus-jürgen weghorn:
>> Hallo Jost Lange
>>
>>
>>
>> Hier sind entsprechende Infos:
>> http://de.wikipedia.org/wiki/Emoticon
>>
>> und
>>
>> http://de.wikipedia.org/wiki/Smiley
> Das Ganze kommt mir sehr bekannt vor und die meisten Links habe ich
> zum besseren Verständnis der Dinge sukzessiv intensiv gelesen.
> Aber leider bekomme ich keinen aktiven Zugang zu den Dingen.
> Solche Ausdrucksweisen sind für mich nur einfach unaussprechlich
> scheußlich.
>
>> Das ist wahrlich ein Generationenproblem. Wobei die meisten, die sich
>> im Internet bewegen, das entziffern können. Im Prinzip machen das alle,
>> die öfters mal SMS schreiben. Und wie Sie dem Artikel aus Wikipedia
>> entnehmen können, gibt es das genau genommen schon seit 1964.
>> Grüße k-j
> Um mir einen realistischen Überblick über meinen eigenen Stand zu
> machen, bin ich auf eine etwas ungewöhnliche Idee verfallen,
> die eindeutig erkennen läßt, daß Deine vorsteh. Ausführungen zu mindest
> nicht flächendeckend, sondern nur in bestimmten gesellschaftlichen
> Bereichen zutreffend sind.
>
> Wem es zu langweilig wird, sollte hier Schluß machen. Denn es folgt die
> Schilderung eines aufschlußreichen Spiels.
>
> Ich habe ein halbes Jahr lang die auf diesen M.-Listen gebrauchten
> Akronymen gesammelt und notiert.
>
> Anlässlich einer Festlichkeit zu einem runden Geburtstag wurde in
> Absprache mit dem Gastgeber jedem der 40 Gäste ( Lehrer, Prof.
> Archis, Ings. Agrarwissenschaftler, 1x Informatik-Doz. sowie 2
> aus USA zurückgekehrte Austausch-Stud.  alle im Alter 35-45 Jahre,
> männlich wie weiblich, alle im IT-Bereich bewandert und beruflich
> ausführend mit Computer und Händys , fast alle hatten Kinder im höheren
> Schul- bzw. Studien-Alter, )
> ein Zettel überreicht, auf dem wahllos aus dem Pool der gesammelten
> Anglizismen ausgewählte Akronymen standen, mit der Bitte nachstehende
> Fragen zu beantworten,
> 1. Ausdrucks-Bedeutung  2. Bekannt gut / weniger  3. Eigene
>      Anwendung Ja / Nein  4. Benutzung innerhalb der DE-Sprache gut
>      / schlecht empfindend  5. innerhalb der Familie duldend / begrüßend
>
> Nach dem bekannten 10 Pkt-Malus-System waren max. 50 Punkte
> zu gewinnen.
> Damit keiner schummeln konnte, wurde die Auswertung auf jeden
> 4. Platz weiter gereicht und durchgeführt.
>
> Das Ergebnis war für mich mehr als überraschend.
> Die höchste Trefferzahl hatten die 2 Austausch-Stud. mit 14-15 Pkt.
> Nicht weiter verwunderlich.
> Die Eltern hatten 0-7 max. Pkt. erreicht.
>
> Damit war dokumentiert: innerhalb unserer Gesellschaft gibt es nach
> statistischen Kriterien beantwortet kein Bedürfnis, sich solcher
> Ausdrucksweisen auf den zur Verfügung stehenden Kommunikations-
> schienen zu bedienen.
>
> Erkennbar ist, daß ich mir um meinen Wissens- und Verhaltensstand
> keine Gedanken machen muß. Die Beantwortung der mich sehr
> bedrückenden Frage: Wo stehst du in dieser Welt ? ist entschieden.
>
> Ergänzende Bemerkung:
> Allen Teilnehmern hat es Spaß gemacht, waren fröhlich zufrieden und
> hatten eigene Erkenntnisse gewonnen.
>
> Jeder muß selbst entscheiden, inwieweit er sich solcher Ausdrucks-
> weisen bedient und diese benutzt.
> Sie sind aber auch ein Ausdruckssignal eines geringeren Bildungs-
> standes, dessen sollte man sich bewußt sein.
> Sie haben auch zerstörende Auswirkungen in unserer Kultursprache.
>
> Ich werde zukunftlich die Dinge nicht weiter reflektieren.
> Es gilt: entweder die Kraft aufbringen aushalten oder gehen.
>
> Ich hoffe nur, daß ich hier niemanden lästig gefallen bin und wenn
> doch, bitte ich ausdrücklich um Nachsicht und bedanke mich für die
> aufgebrachte Geduld.
>
> Tschüß sagt Euch
>          JoLa
>
>
>
Auch wenn ich innerlich (mit 17 Jahren) koche:

die unpräzise Ausdrucksweise zwingt mich zum besseren
Verständnis zur Rückfrage: wer oder was das Innere
zum Kochen gebracht hat?
Sie wäre sonst unnötig gewesen.

Alles Gute !
    JoLa

:) ;) =) :o) Gut drauf
:P ;P  Scherz

PS: Thunderbird übersetzt viele solcher Zeichen automatisch in Gesichter!!
Ergänzung: Finde ich nicht so gut !! Siehe oben.


--
Informationen zum Abmelden: E-Mail an [hidden email]
Probleme?
http://de.libreoffice.org/hilfe-kontakt/mailing-listen/abmeldung-liste/
Tipps zu Listenmails: http://wiki.documentfoundation.org/Netiquette/de
Listenarchiv: http://listarchives.libreoffice.org/de/discuss/
Alle E-Mails an diese Liste werden unlöschbar öffentlich archiviert


--
Informationen zum Abmelden: E-Mail an [hidden email]
Probleme? http://de.libreoffice.org/hilfe-kontakt/mailing-listen/abmeldung-liste/
Tipps zu Listenmails: http://wiki.documentfoundation.org/Netiquette/de
Listenarchiv: http://listarchives.libreoffice.org/de/discuss/
Alle E-Mails an diese Liste werden unlöschbar öffentlich archiviert

Michael Höhne Michael Höhne
Reply | Threaded
Open this post in threaded view
|

Re: Netz-Jargon und die gesellschaftliche Realität_1

Hallo Jost,

auch wenn ich nicht direkt gemeint war:

> die unpräzise Ausdrucksweise zwingt mich zum besseren
> Verständnis zur Rückfrage: wer oder was das Innere
> zum Kochen gebracht hat?
> Sie wäre sonst unnötig gewesen.

Solche Sätze wie

> > Solche Ausdrucksweisen sind für mich nur einfach unaussprechlich
> > scheußlich.

oder

> > Sie sind aber auch ein Ausdruckssignal eines geringeren Bildungs-
> > standes, dessen sollte man sich bewußt sein.
> > Sie haben auch zerstörende Auswirkungen in unserer Kultursprache.

bringen auch mich in Rage...

Nimm es mir nicht übel, aber das klingt nach bornierter Rechthaberei.

Sieh es mal so: Wenn du ins Ausland fährst, kannst du auch nicht
erwarten, dass jeder der dort wohnt, deine Sprache spricht. Du tust
also gut daran, zumindest einige grundlegende Vokabeln und
Verhaltensweisen zu lernen, um nicht unangenehm aufzufallen.

Smileys, ASCII-Art und Netz-Jargon ist nun mal seit Jahrzehnten in der
elektronischen Kommunikation Gang und Gäbe. Wenn du also hinein kommst
und ständig darüber schimpft, dass dir "unsere" Komminikationsform
nicht zusagt und sie darüber hinaus ein Ausdruck eines geringen
Bildungsstandes sei, musst du in Kauf nehmen, dass sich einige Leute
dadurch angegriffen fühlen.

Es gibt halt Fachsprachen, die sich aus _praktischen_ Gründen etabliert
haben. Das gilt für obiges ebenso, wie z.B. in den Naturwissenschaften:

Es schreibt niemand "Multipliziere x mit der Summe der Zahlen y und z"
wenn man auch x=y+z schreiben kann. Die Formel ist einfach viel
effizienter. Statt also zu schreiben: "Das scheinen der Sonne zaubert
ein Lächeln auf meine Lippen, während ich diesen Satz hier
niederschreibe" kommt also ein "Die Sonne scheint ;-)".

Gruß,
Michael...

...der allgemein der Meinung ist, das ein ungezwungener phantasievoller
Umgang mit Sprache und Technik ein Zeichen von Entwicklung ist.





--
    ____        
   / / / / /__/      Michael Höhne /
  /   / / /  /  [hidden email] /
 ________________________________/


--
Informationen zum Abmelden: E-Mail an [hidden email]
Probleme? http://de.libreoffice.org/hilfe-kontakt/mailing-listen/abmeldung-liste/
Tipps zu Listenmails: http://wiki.documentfoundation.org/Netiquette/de
Listenarchiv: http://listarchives.libreoffice.org/de/discuss/
Alle E-Mails an diese Liste werden unlöschbar öffentlich archiviert
klaus-jürgen weghorn ol klaus-jürgen weghorn ol
Reply | Threaded
Open this post in threaded view
|

Re: Netz-Jargon und die gesellschaftliche Realität

In reply to this post by Jost Lange
Hallo Jost,

eine etwas längere Antwort und natürlich für alle anderen: OFFTOPIC
(also im Sinne des laufenden Betriebs nicht so wichtig)

Am 28.06.2012 00:00, schrieb Jost Lange:

> Ich habe ein halbes Jahr lang die auf diesen M.-Listen gebrauchten
> Akronymen gesammelt und notiert.
>
> Anlässlich einer Festlichkeit zu einem runden Geburtstag wurde in
> Absprache mit dem Gastgeber jedem der 40 Gäste ( Lehrer, Prof.
> Archis, Ings. Agrarwissenschaftler, 1x Informatik-Doz. sowie 2
> aus USA zurückgekehrte Austausch-Stud.  alle im Alter 35-45 Jahre,
> männlich wie weiblich, alle im IT-Bereich bewandert und beruflich
> ausführend mit Computer und Händys , fast alle hatten Kinder im höheren
> Schul- bzw. Studien-Alter, )
> ein Zettel überreicht, auf dem wahllos aus dem Pool der gesammelten
> Anglizismen ausgewählte Akronymen standen, mit der Bitte nachstehende
> Fragen zu beantworten,
> 1. Ausdrucks-Bedeutung  2. Bekannt gut / weniger  3. Eigene
>      Anwendung Ja / Nein  4. Benutzung innerhalb der DE-Sprache gut
>      / schlecht empfindend  5. innerhalb der Familie duldend / begrüßend
>
> Nach dem bekannten 10 Pkt-Malus-System waren max. 50 Punkte
> zu gewinnen.

Diese Liste würde mich auch interessieren. Wobei ich natürlich die
Bewertungskriterien im Forschungssinne schon als nicht repräsentativ
ansehen würde.

> Jeder muß selbst entscheiden, inwieweit er sich solcher Ausdrucks-
> weisen bedient und diese benutzt.
> Sie sind aber auch ein Ausdruckssignal eines geringeren Bildungs-
> standes, dessen sollte man sich bewußt sein.

Oh, da mache ich mir erst einmal keine Gedanken. Mit einem bayerischen
Abitur aus dem letzten Jahrtausend mit den Leistungskursen Mathe -
Latein, vier Semestern Magisterstudium in Germanischer-Nordischer
Philologie, Philosophie und Psychologie mit den Sprachen Altwestnordisch
und Schwedisch, einem abgeschlossenen allgemeinen
Bauingenieurwesenstudium und einigen anderen Interessensgebieten glaube
ich nicht an einen geringeren Bildungsstand, nur weil ich solche Zeichen
und Akronyme verwende. Besonders, weil ich Abkürzungen wie i.e. (id
est), e.g. (exempli gratia) etc. in seinem lateinischen Ursprung sehe
und verwende.
Es zeigt lediglich, dass selbst ein Hochschulstudium und eine Professur
einen nicht davor bewahrt, lebenslang zu lernen und sich weiter zu
bilden. Von daher ist so ein Experiment wirklich sehr interessant.

> Sie haben auch zerstörende Auswirkungen in unserer Kultursprache.

Das ist ein altbekannter Vorwurf wie er schon bei der Übernahme von
Wörtern aus dem Französischen im 19. Jahrhundert (und vermutlich auch
schon bei den alten Griechen) aufkam.
Wäre doch einmal interessant, wer von den Befragten wüsste, wie das
Zeichen "&" genau zu verstehen ist, wie es sich entwickelt hat und wieso
bei der Verwendung solcher Zeichen die Kultur nicht flöten ging.
Sprachwissenschaftlich kann man es auch als elaborierten Code ansehen,
der zur Abgrenzung gegenüber anderen Gruppierungen dienen kann.

> Ich werde zukunftlich die Dinge nicht weiter reflektieren.

Naja, so leicht geht es dann doch nicht, wenn man das Thema schon
angefangen hat.
Die Emoticons und Akronyme bieten auf den Mailinglisten die Möglichkeit,
schnell und einfach einem geschriebenen Satz ein Gefühl anzuheften, ohne
den Satzbau und den Lesefluss zu behindern. Wie kann ich das also
machen, ohne ellenlange Einschubsätze zu schreiben? Wie stelle ich dar,
dass ich etwas spaßig, ironisch oder verschmitzt meine?

> Es gilt: entweder die Kraft aufbringen aushalten oder gehen.

Da hoffe ich doch, dass es noch zum Aushalten ist. Wäre sonst wirklich
schade.

> Ich hoffe nur, daß ich hier niemanden lästig gefallen bin und wenn
> doch, bitte ich ausdrücklich um Nachsicht und bedanke mich für die
> aufgebrachte Geduld.

Oh, mir macht es Spaß, auch einmal ein bisschen außen herum zu schauen.
Zudem lernt, wer es denn will, etwas dazu; bzw. man reflektiert auch
wieder einmal seinen Sprach- und Schriftgebrauch.

--
Grüße
k-j

--
Informationen zum Abmelden: E-Mail an [hidden email]
Probleme? http://de.libreoffice.org/hilfe-kontakt/mailing-listen/abmeldung-liste/
Tipps zu Listenmails: http://wiki.documentfoundation.org/Netiquette/de
Listenarchiv: http://listarchives.libreoffice.org/de/discuss/
Alle E-Mails an diese Liste werden unlöschbar öffentlich archiviert

klaus-jürgen weghorn ol klaus-jürgen weghorn ol
Reply | Threaded
Open this post in threaded view
|

Re: [de-discuss] Netz-Jargon und die gesellschaftliche Realität_1

In reply to this post by Michael Höhne
Hallo Michael, Jost, et altera,

Am 28.06.2012 16:08, schrieb Michael Höhne:

> Hallo Jost,
>
> auch wenn ich nicht direkt gemeint war:
>
>> die unpräzise Ausdrucksweise zwingt mich zum besseren
>> Verständnis zur Rückfrage: wer oder was das Innere
>> zum Kochen gebracht hat?
>> Sie wäre sonst unnötig gewesen.
>
> Solche Sätze wie
>
>>> Solche Ausdrucksweisen sind für mich nur einfach unaussprechlich
>>> scheußlich.
>
> oder
>
>>> Sie sind aber auch ein Ausdruckssignal eines geringeren Bildungs-
>>> standes, dessen sollte man sich bewußt sein.
>>> Sie haben auch zerstörende Auswirkungen in unserer Kultursprache.
>
> bringen auch mich in Rage...
>
> Nimm es mir nicht übel, aber das klingt nach bornierter Rechthaberei.

... oder es ist einfach ein gewisser Altersunterschied ...

> Es schreibt niemand "Multipliziere x mit der Summe der Zahlen y und z"

Mathelehrer, Eltern in Nachhilfe für ihre Kinder?

> wenn man auch x=y+z schreiben kann.

Naja, ich würde eher x*(y+z)= schreiben. ;-)

> Die Formel ist einfach viel
> effizienter.

... aber falsch ...

> Statt also zu schreiben: "Das scheinen der Sonne zaubert
> ein Lächeln auf meine Lippen, während ich diesen Satz hier
> niederschreibe" kommt also ein "Die Sonne scheint ;-)".

oder noch besser:
... "Die Sonne scheint :-)"

Weil Deines ja eher bedeuten würde:
"Das Scheinen der Sonne betrachte ich mit einem Augenzwinkern, während
ich diesen Satz schreibe." oder "Während ich das schreibe, scheint die
Sonne, obwohl Du gesagt hast, dass es regnen wird." Wobei beim
Augenzwinkern der Kontext wichtig ist.

> Gruß,
> Michael...
>
> ...der allgemein der Meinung ist, das ein ungezwungener phantasievoller
> Umgang mit Sprache und Technik ein Zeichen von Entwicklung ist.

+1 (Dem stimme ich zu.)


Wo ist der Gefällt-mir-Knopf?

--
Grüße
k-j



--
Informationen zum Abmelden: E-Mail an [hidden email]
Probleme? http://de.libreoffice.org/hilfe-kontakt/mailing-listen/abmeldung-liste/
Tipps zu Listenmails: http://wiki.documentfoundation.org/Netiquette/de
Listenarchiv: http://listarchives.libreoffice.org/de/discuss/
Alle E-Mails an diese Liste werden unlöschbar öffentlich archiviert
Michael Höhne Michael Höhne
Reply | Threaded
Open this post in threaded view
|

Re: [de-discuss] Netz-Jargon und die gesellschaftliche Realität_1

Hallo Klaus-Jürgen,

> Hallo Michael, Jost,

> et altera,

;-)

> > Nimm es mir nicht übel, aber das klingt nach bornierter
> > Rechthaberei.
>
> ... oder es ist einfach ein gewisser Altersunterschied ...

Ich mache meist keinen Unterschied beim Alter. Sooo frisch bin ich ja
auch nicht mehr... :-) Es "klingt nach...".


> > Es schreibt niemand "Multipliziere x mit der Summe der Zahlen y und
> > z"
>
> Mathelehrer, Eltern in Nachhilfe für ihre Kinder?
>
> > wenn man auch x=y+z schreiben kann.
>
> Naja, ich würde eher x*(y+z)= schreiben. ;-)

Erwischt... Ich sitze hier gerade mit einem üblen Rechteproblem auf
einem Windows-Rechner fest und stehe etwas neben mir.


> Wobei beim Augenzwinkern der Kontext wichtig ist.

Und auch hier erwischt: Es hätte der :-) statt dem ;-) sein sollen...

> > ...der allgemein der Meinung ist, das ein ungezwungener
> > phantasievoller Umgang mit Sprache und Technik ein Zeichen von
> > Entwicklung ist.
>
> +1 (Dem stimme ich zu.)
>
>
> Wo ist der Gefällt-mir-Knopf?

Hier: [Gefällt mir]

Gruß,
Michael



--
    ____        
   / / / / /__/      Michael Höhne /
  /   / / /  /  [hidden email] /
 ________________________________/


--
Informationen zum Abmelden: E-Mail an [hidden email]
Probleme? http://de.libreoffice.org/hilfe-kontakt/mailing-listen/abmeldung-liste/
Tipps zu Listenmails: http://wiki.documentfoundation.org/Netiquette/de
Listenarchiv: http://listarchives.libreoffice.org/de/discuss/
Alle E-Mails an diese Liste werden unlöschbar öffentlich archiviert
Jost Lange Jost Lange
Reply | Threaded
Open this post in threaded view
|

Re: [de-discuss] Netz-Jargon und die gesellschaftliche Realität_1

In reply to this post by klaus-jürgen weghorn ol
Hallo Michael, Klaus-Jürgen,  et altera



Am 28.06.2012 16:55, schrieb klaus-jürgen weghorn ol:
> Hallo Michael, Jost, et altera,

letzteres wird heute fast nur im bibliografischen u. juristischen Bereichen
verwendet (Wikipedia), habe in der ursprünglichen lateinischen Bedeutung:
'und andere' interpretiert.

>
> Am 28.06.2012 16:08, schrieb Michael Höhne:
>> Hallo Jost,
>>
>> auch wenn ich nicht direkt gemeint war:
>>
>>> die unpräzise Ausdrucksweise zwingt mich zum besseren
>>> Verständnis zur Rückfrage: wer oder was das Innere
>>> zum Kochen gebracht hat?
>>> Sie wäre sonst unnötig gewesen.
>> Solche Sätze wie
>>
>>>> Solche Ausdrucksweisen sind für mich nur einfach unaussprechlich
>>>> scheußlich.
>> oder
>>
>>>> Sie sind aber auch ein Ausdruckssignal eines geringeren Bildungs-
>>>> standes, dessen sollte man sich bewußt sein.
>>>> Sie haben auch zerstörende Auswirkungen in unserer Kultursprache.
>> bringen auch mich in Rage...
>>
>> Nimm es mir nicht übel, aber das klingt nach bornierter Rechthaberei.
> ... oder es ist einfach ein gewisser Altersunterschied ...
>
>> Es schreibt niemand "Multipliziere x mit der Summe der Zahlen y und z"
> Mathelehrer, Eltern in Nachhilfe für ihre Kinder?
>
>> wenn man auch x=y+z schreiben kann.

Diese Formel ist mir gem. Ausbildung viel geläufiger.

Die nachfolgende ist von den Leuten gemacht, die mir meine techn.
Sprachkultur geraubt und zerstört haben. (Diktat der Macht).

Deswegen würde ich sie nicht benutzten, auch wenn andere das so wollen.

> Naja, ich würde eher x*(y+z)= schreiben. ;-)
>
>> Die Formel ist einfach viel
>> effizienter.
> ... aber falsch ...

Entgegnung: siehe vorstehend.

>
>> Statt also zu schreiben: "Das scheinen der Sonne zaubert
>> ein Lächeln auf meine Lippen, während ich diesen Satz hier
>> niederschreibe" kommt also ein "Die Sonne scheint ;-)".
> oder noch besser:
> ... "Die Sonne scheint :-)"
>
> Weil Deines ja eher bedeuten würde:
> "Das Scheinen der Sonne betrachte ich mit einem Augenzwinkern, während
> ich diesen Satz schreibe." oder "Während ich das schreibe, scheint die
> Sonne, obwohl Du gesagt hast, dass es regnen wird." Wobei beim
> Augenzwinkern der Kontext wichtig ist.
>
>> Gruß,
>> Michael...
>>
>> ...der allgemein der Meinung ist, das ein ungezwungener phantasievoller
>> Umgang mit Sprache und Technik ein Zeichen von Entwicklung ist.
> +1 (Dem stimme ich zu.)

Leute, Leute,
was soll das Ganze noch ?
Es scheint, man kann nicht einmal mehr richtig lesen.

Ich habe für mich in der Sache längst entschieden: Aushalten oder gehen!

Als ich das schrieb, habe ich nicht ganzheitlich genug gedacht.
Im Nachhinein: es gibt, so denke ich, eine 3. Möglichkeit, eine technische:
Filtern !

Dann brauche ich auch nicht meiner Zusage in Hof  'Mitarbeit'  untreu
werden. Mein Wort ist mir schon sehr wichtig.

Wenn das Vorgestellte funktioniert, können alle zufrieden sein.

Vorstellung: Alle scheußlichen alphanumerische Zeichen werden in eine
Filter-Datei eingestellt und vor Erscheinen auf dem Bildschirm per Technik
aussortiert.
Diejenigen die wollen, können diese weiter benutzen und ich sehe sie nicht.

Ist nur die Frage: a) geht das unter Thunderbird überhaupt,
b) und wie macht man das. ??

Dazu brauche ich Eure Hilfe. Weil ich mal wieder keine Ahnung habe.
Aber eine Idee.

Tschüß sagt Euch
        JoLa
   



>
>
> Wo ist der Gefällt-mir-Knopf?
>


--
      Jost  Lange,  Dipl.-Ing.
    Dozent f. Gebäude-Technik AD
      Lektor f. EDV-Anwendungen
 59075 Hamm/Westf.  Eschstr. 1b
       R + F: 02381 - 72838


--
Informationen zum Abmelden: E-Mail an [hidden email]
Probleme? http://de.libreoffice.org/hilfe-kontakt/mailing-listen/abmeldung-liste/
Tipps zu Listenmails: http://wiki.documentfoundation.org/Netiquette/de
Listenarchiv: http://listarchives.libreoffice.org/de/discuss/
Alle E-Mails an diese Liste werden unlöschbar öffentlich archiviert

Jost Lange Jost Lange
Reply | Threaded
Open this post in threaded view
|

Re: Netz-Jargon und die gesellschaftliche Realität_1

In reply to this post by klaus-jürgen weghorn ol
Hallo Klaus-Jürgen,

verweise informativ auf Mail an Micha Kühn.
Persönliche Antwort nachstehend.


Am 28.06.2012 16:21, schrieb klaus-jürgen weghorn ol:
> Hallo Jost,
>
> eine etwas längere Antwort und natürlich für alle anderen: OFFTOPIC
> (also im Sinne des laufenden Betriebs nicht so wichtig)

Das ist die Art der Darstellung, die ich akzeptiere.
Stand in Hof in einem meiner Kurz-Referate auf der Agenda,
und beinhaltet: Bei erster Nutzung: die notwendige Kurz-Erklärung,
Bei weiterem Gebrauch: als bekannt vorausgesetzt. Das ist OK !
Das ist Integration und Weiterbildung auch von älteren Neulingen.


>
> Am 28.06.2012 00:00, schrieb Jost Lange:
>
>> Ich habe ein halbes Jahr lang die auf diesen M.-Listen gebrauchten
>> Akronymen gesammelt und notiert.
>>
>> Anlässlich einer Festlichkeit zu einem runden Geburtstag wurde in
>> Absprache mit dem Gastgeber jedem der 40 Gäste ( Lehrer, Prof.
>> Archis, Ings. Agrarwissenschaftler, 1x Informatik-Doz. sowie 2
>> aus USA zurückgekehrte Austausch-Stud.  alle im Alter 35-45 Jahre,
>> männlich wie weiblich, alle im IT-Bereich bewandert und beruflich
>> ausführend mit Computer und Händys , fast alle hatten Kinder im höheren
>> Schul- bzw. Studien-Alter, )
>> ein Zettel überreicht, auf dem wahllos aus dem Pool der gesammelten
>> Anglizismen ausgewählte Akronymen standen, mit der Bitte nachstehende
>> Fragen zu beantworten,
>> 1. Ausdrucks-Bedeutung  2. Bekannt gut / weniger  3. Eigene
>>      Anwendung Ja / Nein  4. Benutzung innerhalb der DE-Sprache gut
>>      / schlecht empfindend  5. innerhalb der Familie duldend / begrüßend
>>
>> Nach dem bekannten 10 Pkt-Malus-System waren max. 50 Punkte
>> zu gewinnen.
> Diese Liste würde mich auch interessieren.

Dem Wunsch würden Datenschutzgründe wohl im Wege stehen.

>  Wobei ich natürlich die
> Bewertungskriterien im Forschungssinne schon als nicht repräsentativ
> ansehen würde.

Einen derartigen Anspruch habe ich auch nicht erhoben.
Wenn Du richtig gelesen hättest: es sollte eine persönliche Standort-
Bestimmung sein.
Den von Dir für Dich postulierten Anspruch auf lebenslangem Lernen
müssen, trage ich für mich auch.
Er setzt aber hier die Kenntnis der eigenen Position voraus.

Wenn die Antworten von 11-12 Personen in der Öffentlichkeit aus-
reichend sind, das Ergebnis für bevölkerungsverbindlich  zu erklären,
z.B. (Emnid)-Umfragen, dann, so habe ich mir gesagt, können sie bei
40 Personen unterschiedlicher Herkunft, Ausbildung, und, und, Umfeld,
etc. ( Siehe Erzählung)
für dich ausreichend richtungs- und meinungsbestimmend sein.

Ich habe mich um größt mögliche Objektivität bemüht.

Was ist an dem Tun so falsch?

Die Erzählung des Spiels hier, sollte für Euch ein Signal sein, wie ernst
es mir um die die eigene Erkenntnis, um das eigene Bemühen in dieser
Sache ist.


>> Jeder muß selbst entscheiden, inwieweit er sich solcher Ausdrucks-
>> weisen bedient und diese benutzt.
>> Sie sind aber auch ein Ausdruckssignal eines geringeren Bildungs-
>> standes, dessen sollte man sich bewußt sein.

Diese Aussage ist von mir transponiert = (übertragen auf eine andere
Ebene: hier Musiker-F-Sprache: von einer Tonart in eine andere)
von wissenschaftlichen Erkenntsnissen zu diesem Thema einer
anerkannten deutschen Hochschule ( habe vergessen, von welcher)
aus dem Radio.
Dort wurde nachgewiesen, deutschsprachige Menschen (hier überwiegend
Jugendliche) die sich überwiegend, auch untereinander, in diesem s.g.
SMS-IT-Jargon sprachlich bewegen, eine erhebliche geringere Sprach-
und Lesekompetenz auswiesen, als das bei normal ausgebildeten der
Fall war.
Sie waren nicht in der Lage, einen schulischen Standard-Text klassischer
Literatur flüssig zu lesen und zu interpretieren und diskutieren.

Diese Mitteilungen und Erkenntniss-Vermittlung war für mich erschreckend
und begründend für meine persönliche Empfindungen.

Und wenn dann mit deutschen Steuergeldern ausgebildete Lehrer, die von
staats- und berufswegen unserem Kulturgut 'Sprache' positiv verpflichtet
sind,
ihr persönliches Tun in diesen Ausdrucksformen mit Wandel der Zeit
begründen, diesen gegenüber habe ich sehr wenig Verständnis.

Ich sehe das, wie die Graffitis an öffentlichen Flächen, als einen Akt der
Gewalt, als einen Angriff auf meine ästhetische Integrität an.
Und dagegen setze ich mich mit Nachdruck zur Wehr.

In meinem Leben mußte ich 7 verschiedene Sprachen, zumindest in
großen Teilen lernen, - Deutsch, Engl., Latein, Französisch,
techn.-math. Deutsch, Platt, Masemathe, Hallisch (Insel-Sprachen)
und habe damit nicht unerfolgreich mein Leben meistern können und bin
sehr zufrieden damit.

Warum sollte ich den Unfug - 2 Schritte rückwärts - mit machen.

Das habe ich alles innerhalb meiner Familie hinter mir.
Nur da stand mir die Macht und in einem notwendigen Fall die Gewalt
als Hausbesitzer und Fam.-Oberhaupt zur Verfügung.

Hier habe ich nur die Kraft der Argumentation und die Bitte nach Respekt
anderer Auffassungen.
Ich denke, wir sind hier auf einem öffentlichen Kommunikationsfeld auf dem
sich jeder in geordneter Weise bewegen kann.
Und das erfordert aber auch eine wechselseitige Achtung und Rücksicht.
Und dazu ist die Anwendung der deutschen Sprache das und uns allen
gegebene Mittel mit dem sich jede Art von 'Emotions' ausdrücken läßt.



> Oh, da mache ich mir erst einmal keine Gedanken. Mit einem bayerischen
> Abitur aus dem letzten Jahrtausend mit den Leistungskursen Mathe -
> Latein, vier Semestern Magisterstudium in Germanischer-Nordischer
> Philologie, Philosophie und Psychologie mit den Sprachen Altwestnordisch
> und Schwedisch, einem abgeschlossenen allgemeinen
> Bauingenieurwesenstudium und einigen anderen Interessensgebieten glaube
> ich nicht an einen geringeren Bildungsstand, nur weil ich solche Zeichen
> und Akronyme verwende. Besonders, weil ich Abkürzungen wie i.e. (id
> est), e.g. (exempli gratia) etc. in seinem lateinischen Ursprung sehe
> und verwende.
> Es zeigt lediglich, dass selbst ein Hochschulstudium und eine Professur
> einen nicht davor bewahrt, lebenslang zu lernen und sich weiter zu
> bilden. Von daher ist so ein Experiment wirklich sehr interessant.
>
>> Sie haben auch zerstörende Auswirkungen in unserer Kultursprache.
> Das ist ein altbekannter Vorwurf wie er schon bei der Übernahme von
> Wörtern aus dem Französischen im 19. Jahrhundert (und vermutlich auch
> schon bei den alten Griechen) aufkam.

Gegenargument: Sie ist, zumindest für mich, wissenschaftlich erwiesen.
                            Man muß es ja nicht übertreiben.
(Emotion-Floskel)                      
> Wäre doch einmal interessant, wer von den Befragten wüsste, wie das
> Zeichen "&" genau zu verstehen ist,

ich habe dieses Zeichen ausschließlich im kaufmännischen Bereich
als ein einfaches 'und' gelernt und so auch auf der Tastatur angewendet.
>  wie es sich entwickelt hat und wieso
> bei der Verwendung solcher Zeichen die Kultur nicht flöten ging.
> Sprachwissenschaftlich kann man es auch als elaborierten Code ansehen,
> der zur Abgrenzung gegenüber anderen Gruppierungen dienen kann.

Eine Geheimsprache wie Masemathe: da ist mir 'Kotenbais' sprachlich
lieber = Kinderhaus = Stadtteil von Münster.


>
>> Ich werde zukunftlich die Dinge nicht weiter reflektieren.
> Naja, so leicht geht es dann doch nicht, wenn man das Thema schon
> angefangen hat.
> Die Emoticons und Akronyme bieten auf den Mailinglisten

Auf allen Mailinglisten oder nur hier ?
Lange hüte dich davor !


>  die Möglichkeit,
> schnell und einfach einem geschriebenen Satz ein Gefühl anzuheften, ohne
> den Satzbau und den Lesefluss zu behindern. Wie kann ich das also
> machen, ohne ellenlange Einschubsätze zu schreiben? Wie stelle ich dar,
> dass ich etwas spaßig, ironisch oder verschmitzt meine?

Mag für andere, die damit aufgewachsen so sein.
Ich habe nicht mehr die Kraft dazu. Für mich sind sie nur ein Ärgernis.

Als ich vor 1 Woche auf dem Wege nach Hof war und nicht wußte,
was mich erwartete, habe ich mich unterwegs gefragt - die Liste der
Teilnehmer war bekannt - aber was ist mit den möglichen
Unangemeldeten ?, wen würdest du dir als Diskussionspartner
wünschen ? Ein Hoffnungsgedanke.
Spontan fielen 3 Namen ein.
Mit zweien führe ich hier ein Meinungsgefecht.
Merkwürdig diese Duplizität !


>
>> Es gilt: entweder die Kraft aufbringen aushalten oder gehen.
> Da hoffe ich doch, dass es noch zum Aushalten ist. Wäre sonst wirklich
> schade.

Ich werde mich bemühen. Siehe Mail an Micha Kühn.


>
>> Ich hoffe nur, daß ich hier niemanden lästig gefallen bin und wenn
>> doch, bitte ich ausdrücklich um Nachsicht und bedanke mich für die
>> aufgebrachte Geduld.
> Oh, mir macht es Spaß, auch einmal ein bisschen außen herum zu schauen.
> Zudem lernt, wer es denn will, etwas dazu; bzw. man reflektiert auch
> wieder einmal seinen Sprach- und Schriftgebrauch.

Alles Gute !
     JoLa




--
      Jost  Lange,  Dipl.-Ing.
    Dozent f. Gebäude-Technik AD
      Lektor f. EDV-Anwendungen
 59075 Hamm/Westf.  Eschstr. 1b
       R + F: 02381 - 72838


--
Informationen zum Abmelden: E-Mail an [hidden email]
Probleme? http://de.libreoffice.org/hilfe-kontakt/mailing-listen/abmeldung-liste/
Tipps zu Listenmails: http://wiki.documentfoundation.org/Netiquette/de
Listenarchiv: http://listarchives.libreoffice.org/de/discuss/
Alle E-Mails an diese Liste werden unlöschbar öffentlich archiviert

klaus-jürgen weghorn ol klaus-jürgen weghorn ol
Reply | Threaded
Open this post in threaded view
|

Re: Netz-Jargon und die gesellschaftliche Realität_1

Hallo Jost,
Am 29.06.2012 22:46, schrieb Jost Lange:
> Hallo Klaus-Jürgen,

[...]

> Als ich vor 1 Woche auf dem Wege nach Hof war und nicht wußte,
> was mich erwartete, habe ich mich unterwegs gefragt - die Liste der
> Teilnehmer war bekannt - aber was ist mit den möglichen
> Unangemeldeten ?, wen würdest du dir als Diskussionspartner
> wünschen ? Ein Hoffnungsgedanke.
> Spontan fielen 3 Namen ein.
> Mit zweien führe ich hier ein Meinungsgefecht.
> Merkwürdig diese Duplizität !

Ja, zum Wochenende wollte ich eigentlich auch kommen, denn mir hatte es
letztes Jahr viel Spaß gemacht und außerdem wollte ich ja den Jost Lange
kennen lernen *). Leider war es mir aus privaten Gründen partout nicht
möglich.

*) Dazu noch eine Erklärung:
Ich glaube, dass so mancher darauf gespannt war, ob Jost Lange auch
auftaucht und wer das ist. Wir hatten letztes Jahr ein ziemlich
einschneidendes Erlebnis bezüglich der engagierten Mitarbeit und
Anmeldung einer Person/zweier Personen.
Jetzt taucht wieder einer auf, gibt vor, 80 Jahre alt zu sein und
bürstet sofort so gegen jeden Strich, den es nur gibt. Den will man doch
mal richtig erleben. Oder ist er am Ende nur die dritte Person der
anderen beiden oder am Ende noch Julia? (Insidergag für die, die letztes
Jahr dabei waren, alle anderen haben Pech gehabt)

Ich habe bei der ganzen Aktion damals erfahren, dass es sehr leicht ist,
sich im Internet und hier auf den Mailinglisten für jemand anderes
auszugeben und alle zum Narren zu halten. Oder waren wir am Ende nur ein
Experiment? Immerhin war gute Arbeit dabei, die uns auch gegenseitig
motiviert hatte. Naja, egal.

Ich habe übrigens immer noch das "Seniorenhandbuch" im Hinterkopf.

--
Grüße
k-j



--
Informationen zum Abmelden: E-Mail an [hidden email]
Probleme? http://de.libreoffice.org/hilfe-kontakt/mailing-listen/abmeldung-liste/
Tipps zu Listenmails: http://wiki.documentfoundation.org/Netiquette/de
Listenarchiv: http://listarchives.libreoffice.org/de/discuss/
Alle E-Mails an diese Liste werden unlöschbar öffentlich archiviert

Florian Effenberger Florian Effenberger
Reply | Threaded
Open this post in threaded view
|

Re: Netz-Jargon und die gesellschaftliche Realität

In reply to this post by Jost Lange
Hallo,

das ist in der Tat eine sehr interessante Diskussion, und ich verstehe
beide Sichtweisen. Ich versuche mal, einen möglichst objektiven
Kompromiss zu finden.

Grundsätzlich stimmt es, es gibt einfach Bereiche, in denen ein
bestimmter Jargon und eine bestimmte Fachsprache vorherrschen. Anders
könnte man die Zusammenarbeit gar nicht regeln. Das hat per se weder
etwas mit Jugendsprache, noch mit Arroganz der Beteiligten zu tun,
sondern es ist der Sache einfach angemessen. Die Discuss-Liste ist
primär für die Projektarbeit, und dort "ist es halt so". In Foren und
auf anderen Listen mag man drüber diskutieren, ob die Hürde zu hoch ist,
hier finde ich sie der Sache nach eigentlich gerechtfertigt - denn es
ist keine absichtliche Hürde, sondern gehört zum Arbeiten dazu.

Was allerdings immer ein Problem ist, ist das Einarbeiten von Leuten,
die zu unserer Gemeinschaft stoßen möchten, und durch solche
Verhaltensweisen abgeschreckt werden. Das hat dabei nicht zwingend etwas
mit dem Alter zu tun. Hier sollten wir in der Tat versuchen, den Leuten
vernünftig zu erklären, warum die Dinge so sind, wie sie sind. Warum wir
:-) LOL und IIRC schreiben, und was das bedeutet.

Ich denke, hierin liegt auch der Kompromiss: Diese Verhaltensweisen zu
verdammen kann nicht funktionieren. Das ist in der Tat genauso, wie wenn
man einem Mathematiker sagt, er möge doch bitte keine Formeln benutzen.
Das wirkt mitunter anmaßend (auch wenn es gar nicht so gemeint ist), und
trägt nicht zum guten Klima bei. Genauso sollte aber jeder, der
Interesse hat, im Projekt mitzuarbeiten, mit der entsprechenden Geduld
aufgenommen werden.

Das ist nicht einfach, da wir alle wenig Zeit und umso mehr Arbeit
haben, aber man kann es uns einfacher machen, indem man "unserer
Sprache" offen gegenüber steht. Wenn beide "Seiten" aufeinander zugehen,
wird alles gleich viel einfacher, wie so oft im Leben. :-)

In diesem Sinne: Auf gute Zusammenarbeit!
Flo

--
Florian Effenberger, Chairman of the Board
Tel: +49 8341 99660880 | Mobile: +49 151 14424108
The Document Foundation, Zimmerstr. 69, 10117 Berlin, Germany
Rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts
Legal details: http://www.documentfoundation.org/imprint

--
Informationen zum Abmelden: E-Mail an [hidden email]
Probleme? http://de.libreoffice.org/hilfe-kontakt/mailing-listen/abmeldung-liste/
Tipps zu Listenmails: http://wiki.documentfoundation.org/Netiquette/de
Listenarchiv: http://listarchives.libreoffice.org/de/discuss/
Alle E-Mails an diese Liste werden unlöschbar öffentlich archiviert